Psychosomatik

Körperliche, psychische und soziale Faktoren wirken zusammen, wenn es um Gesundheit, aber auch Krankheit geht. Diese Faktoren sind aus heutiger Sicht aufs Engste miteinander verbunden. Die Psychosomatische Medizin befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Prozessen in der Entstehung, im Verlauf und bei der Bewältigung von Krankheiten und Leidenszuständen. Dabei steht der Mensch mit seinen Beschwerden im Mittelpunkt der Betrachtung und nicht allein das Krankheitsbild, da Körper und Seele zwei untrennbar miteinander verbundene Aspekte des Menschen sind.

Der Urogenitaltrakt als Ausscheidungs-, Reproduktions- und Lustorgan ist besonders anfällig für psychosomatische Vorgänge. Bei einem Teil der urologischen Patienten finden sich Beschwerden, die zumindest teilweise psychisch bedingt sind. Umgekehrt können auch urologische Erkrankungen zu psychischen Problemen führen.

Hierzu zählen unter anderem:
- Chronischer Beckenschmerz
- Chronische nicht bakterielle Prostatitis und Urethritis
- Blasenentleerungsstörungen
- Reizblase
- Bettnässen
- Sexualstörungen
- Libidostörungen
- Tumorerkrankungen
- Alterungsprozesse

Die Psychosomatische Grundversorgung ermöglicht, diese Krankheitszustände zu erkennen und in die Behandlung mit einzubeziehen.

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